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Chronik - KgV Im stillen Frieden e.V.


Chronik des Kleingärtnervereins “Im stillen Frieden“ e.V.

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Aus dem Jahr 2004
Chronik des Kleingärtner-Vereins _Im sti
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Mit dem Beginn der Industrialisierung in Deutschland, der damit verbundenen sogenannten „Landflucht“ der Bevölkerung und der intensiveren Besiedelung der Städte etwa ab Mitte des 19. Jahrhunderts ist auch der vermehrte Wunsch der ärmeren bzw. geringer verdienenden deutschen Bevölkerung festzustellen, Grundflächen für den eigenen Bedarf zu bearbeiten und zu bestellen. Dieses erfolgte in erster Linie für den Eigenverbrauch und zur Erzeugung von Futter für gehaltenes Kleinvieh, aber auch um einen Teil der Ernte an andere Abnehmer zu verkaufen und dadurch das Familieneinkommen aufzubessern.

 

Diese Landflächen mussten von Grundeigentümern angepachtet werden und lagen vorwiegend an den damaligen Rändern der Städte.


So war es auch in Bremen. Rund um das damalige Stadtgebiet herum gab es große Bauernhöfe und auch Landgüter und Sommervillen reicher Kaufleute, die über geeignetes Land verfügten und die auch bereit waren, es an die interessierte Bevölkerung zu verpachten. Die Verpachtung dieser Parzellen auf Brach- oder Weideland geschah zumeist als „Grabeland“, d. h. ohne feste Schutzhütten und angelegte Zuwegungen. Diese mussten von den „Parzellisten“ selbst angelegt werden; ebenso mussten Wasserlöcher eingeebnet, sumpfige Stellen zugeschüttet und Grabensysteme zur Entwässerung angelegt werden. Unter Berücksichtigung der damals zur Verfügung stehenden Arbeitsmittel (Holzschubkarren, Spaten, gelegentlich Pferd und Wagen) war dieses eine Arbeit, die eine enorme ausdauernde körperliche Leistung erforderte.

 

Gegen Ende des 19. Jahrhunderts pachteten die ersten Parzellisten Land in den damaligen Dorfgemeinden Hastedt  und Schwachhausen am damals östlichen bzw.  nordöstlichen Stadtrand von Bremen Land, um es zu bearbeiten. Dieses Gelände wird von West nach Ost durch die 1847 in Betrieb genommene Eisenbahnstrecke Bremen-Hannover durchschnitten und von Nordosten nach Süden durch den Verlauf des ehemaligen Weserarmes „Gethe“ beeinflusst. Die Gethe hatte jeweils nördlich und südlich der Eisenbahnlinie die sogenannten „Gethekuhlen“ (große Wasserlöcher) gebildet. Die Gethe führte Weserwasser aus dem Bereich zwischen „Henschen Busch“ und „Hastedter Bulten“ nach Horn (Riensberger Str. / Achterstr.). Sie bildete seinerzeit zugleich die Grenze zum Dorf Hastedt. Nach dem Bau des Weserwehres etwa um 1900 veränderte sich dort die Geländestruktur; der Hastedter Bulten war keine Insel mehr und wurde zum Weideland und später ebenfalls von Parzellisten besiedelt.


Die Gethekuhle südlich der Eisenbahn ist Ende des 19. / Anfang des 20. Jahrhunderts verfüllt worden; das gewonnene Land wurde dem Kleingärtnerverein Pagentorn zugeschlagen. Die Kuhle nördlich der Eisenbahnlinie ist noch in verkleinerter Form als „Getekuhle“ (Geteteich) vorhanden. Noch heute ist die Verbindung zur Weser nachvollziehbar. Immer wenn die Weser mehrere Tage Hochwasser führt, steigt der Pegel der Getekuhle nach ca. 2 Tagen ebenfalls an. Der ehemalige Wasserlauf, der sich entlang des in alten Karten erkennbaren „Wulfsdamm“ Richtung Schwachhausen und Horn schlängelte, ist auf den heutigen Karten nicht mehr nachvollziehbar, jedoch nördlich der Paschenburgstr. anhand der Geländestruktur noch erkennbar.


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