Die für die gesamte Bevölkerung als Spaziergänger, Jogger oder Radfahrer offenen Anlagen bieten als Naherholungsgebiet einen hohen Erholungswert für die Öffentlichkeit und gleichzeitig eine ideale und viel benutzte Radwegverbindung zwischen der Vahr und der Innenstadt sowie als Schulweg. Zugleich sind sie wichtige städtische Grünflächen, die es unbedingt zu erhalten gilt.

 

Im Vereinsheim, in der Gartenanlage und in den Gärten wurde nicht nur gearbeitet. Auch Vereins-Feste (früher sogar regelmäßig mit Tanz), Geburtstage, Silberhochzeiten, Konfirmationen wurden und werden im Vereinsheim gefeiert. Zum Ausklang des Gartenjahres feiern wir jährlich das Lampionfest mit Umzug und Musik unter großer Anteilnahme der Mitglieder sowie deren Kinder und Enkelkinder. Regelmäßig erhält der Umzug auch Zulauf durch die Kinder aus den  anliegenden Straßen.

 

Der Verein hat vor allem vor dem II. Weltkrieg an diversen Ausstellungen und Wettbewerben teilgenommen und Preise erhalten. Im Jahre 1964 wurde das 60. Bestehen des Vereins gefeiert. Im Jahre 1985 bereicherte ein geschmückter Wagen des Vereins den Blumenkorso durch die Innenstadt zum 75. Bestehen des Landesverbandes.

 

Die soziale Struktur unseres Kleingärtnervereins (wie wahrscheinlich vieler Vereine) hat sich in den vergangenen 100 Jahren auffallend geändert. Während sich die Mitgliedschaft der Gründerjahre fast ausschließlich aus geringer verdienenden Arbeitern, Handwerkern, Angestellten und Beamten zusammensetzte, die gezwungen waren, durch Anbau von Obst, Gemüse und Viehfutter zusätzlich zur Ernährung ihrer Familie beizutragen, ist die gesellschaftliche Zusammensetzung heute weitaus vielfältiger.

 

Mit dem Wirtschaftsaufschwung stiegen auch die Ansprüche an die Größe und Ausstattung der Gartenlauben, die Versorgung mit Strom und Trinkwasser. Diese Entwicklung haben sich die Väter der Kleingartenidee vor einigen Jahrzehnten bestimmt nicht träumen lassen. Durch die Hinwendung zum Freizeitgarten mit dem Hobby Obst- und Gemüseanbau sind andere, besser verdienende soziale Schichten hinzugekommen, z. B. Lehrer, Beamte aller Fachrichtungen, mittelständische Kaufleute, Gewerbetreibende und Freiberufler sowie ausländische Mitbürger aus unterschiedlichen Kulturkreisen und sozialen Schichten. Fast 40 % unserer heutigen Mitglieder sind inzwischen Rentner und Pensionäre, hingegen nur ca. 15 % junge Familien mit Kindern. Der Anteil ausländischer Mitbürger beträgt gegenwärtig ca. 10 %.

 

Die langen Amtszeiten der Vereinsvorstände lassen darauf schließen, dass der erforderliche Interessenausgleich zwischen den Mitgliedern und das Verhältnis der Mitglieder zum Vorstand immer intakt waren und sind. Hoffen wir, dass auch künftige Generationen dieses entsprechend umsetzen und weiterführen zum Wohle der Gemeinschaft im Kleingärtner-Verein „Im stillen Frieden“.

 

 

Bremen, 1.12.2014                                                                Horst Pfleiderer


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