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Satzung

 

des Kleingärtnervereins


Präambel

 

Die Satzung - Verfassung - des Vereins bestimmt

Aufgaben und Zweck der juristischen Person.

Diese handelt durch ihre gewählten Organe Vorstand

und Gesamtvorstand, legitimiert und kontrolliert durch

die Mitgliederversammlung.

Die Satzung dient als gemeinsame Arbeitsgrundlage für

die Gemeinschaft der dem Landesverband der

Gartenfreunde Bremen e. V. angeschlossenen Vereine.

Von den Delegierten des Landesverbandes als für alle

Vereine verbindliches Regelwerk verabschiedet, soll sie

gleich gute und nachvollziehbare Voraussetzungen für

die Teilhabe und Mitbestimmung der Mitglieder im

Verein gewährleisten.

Die Verwendung männlicher und weiblicher Wortformen

wurde aus Gründen der Lesbarkeit nicht konsequent

eingehalten. Gleichwohl sind, wenn nicht anders

ausgewiesen, stets die männliche und weibliche Form

gemeint.

 

§ 1 Name, Sitz und Geschäftsjahr

 

1. Der Verein führt den Namen:

 

  Kleingärtner-Verein

  „Im stillen Frieden“ e.V.

  Eichenweg 35, 28211 Bremen

 

und hat seinen Sitz in Bremen. Er ist in das

Vereinsregister des zuständigen Amtsgerichts

eingetragen.

 

2. Der Gerichtsstand ist Bremen.

 

3. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

 

 

§ 2 Zweck und Aufgaben des Vereins

 

1.     Der Verein unterstützt und fördert das

Kleingartenwesen und die Schaffung von Anlagen,

die der Allgemeinheit/Bevölkerung dienen. Er setzt

sich für die Stärkung von Natur- und Umweltschutz,

die ökologische Gestaltung seiner Anlagen und deren

dauerhafte Sicherung ein. Die Beachtung sozialer

Grundlagen/Grundsätze ist ihm eine Verpflichtung.

 

2.     Der Verein ist Mitglied im Landesverband der

Gartenfreunde Bremen e. V. und übernimmt für

diesen Betreuungs- und Verwaltungsaufgaben im

Rahmen der Generalpachtverträge,

Verwaltungsabkommen und der satzungsgemäßen

Aufgaben.

 

3.     Zu den Schwerpunkten seiner Aufgaben in sozialer

und ökologischer Hinsicht, die besonders gefördert

werden sollen, gehören u. a.

·         die Belange des Umweltschutzes, des

Naturschutzes und der Landschaftspflege zu

unterstützen

·         sich für die Gesundheit der Bevölkerung

einzusetzen

·         sich um die Integration von Familien, Kindern,

Senioren/Seniorinnen und

Behinderten sowie Mitbürger/-innen aller

Nationalitäten zu bemühen

·         die Aufmerksamkeit der Bevölkerung auf das

Kleingartenwesen zu lenken, dessen

Bedeutung herauszustellen und Mitglieder zu

werben

·         seine Mitglieder fachlich zu beraten und die

Teilnahme am Schulungs- und

Seminarwesen des Landesverbandes zu

unterstützen.

 

4.     Der Verein ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in

erster Linie eigenwirtschaftliche, sondern

ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige

Zwecke im Sinne der Abgabenordnung

(steuerbegünstigte Zwecke). Er ist parteipolitisch

neutral. Seine Mittel dürfen nur für die

satzungsgemäßen Aufgaben verwendet werden,

wobei die Mitglieder keine Gewinnanteile und auch

keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des

Vereins erhalten dürfen.

 

Darüber hinaus darf der Verein keine Personen durch

Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind,

oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen

begünstigen.

 

 

§ 3 Mitgliedschaft

 

1.   Erwerb

 

·         Mitglied kann jede volljährige Person sein, die ihren

ständigen Wohnsitz in der Bundesrepublik

Deutschland hat.

·         Die Aufnahme als Mitglied in den Verein ist

schriftlich zu beantragen. Der Vorstand teilt dem

AntragssteIler seine Entscheidung in schriftlicher

Form mit. Dabei werden die Grundsätze nach dem

Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG)

beachtet.

Bei Ablehnung ist der Vorstand nicht verpflichtet, die

Gründe zu benennen.

·         Die Mitgliedschaft wird wirksam, sobald die Satzung

ausgehändigt und die vor Eintritt zu leistende Zahlung

(Beitrag, Pacht, Nutzungsentgelt etc.) im Voraus an

den Verein erfolgt ist. Andernfalls besteht kein

Anspruch auf Nutzung eines Kleingartens.

 

2.     Ausübung

 

·         Nur Mitglieder sind stimmberechtigt und wählbar.

Das gilt auch für fördernde Mitglieder (ohne Garten),

soweit diese mindestens einen anteiligen

Vereinsbeitrag zahlen.

·         Die Mitgliedschaft ist persönlich und nicht

übertragbar.

·         Die Mitgliedschaft berechtigt einen Kleingarten zu

pachten und die nach gemeinnützigen Kriterien

verwaltete Kleingartenanlage sowie die

Gemeinschaftseinrichtungen des Vereins zu nutzen.

 

3.     Beendigung

 

Die Mitgliedschaft erlischt durch:

 

·         Austritt

Dieser kann nur zum 30. November eines Jahres

erfolgen und muss spätestens 3 Monate vorher

schriftlich beim Vorstand angezeigt werden.

·         Ausschluss

Wenn das Mitglied gegen die Satzung verstößt,

Vereinsbeschlüsse nicht befolgt, mit Beiträgen,

Pacht und anderen fälligen Zahlungen mehr als 2

Monate im Rückstand ist oder sich

vereinsschädigend verhält, kann der Vorstand den

Ausschluss durch einfachen Beschluss

herbeiführen.

 

Nach Erhalt der schriftlichen Mitteilung ist das

Mitglied berechtigt, innerhalb von vier

Wochen Einspruch beim Vorstand zu erheben.

Dieser hat die Gründe zu prüfen und nach

sorgfältiger Abwägung seine abschließende

Entscheidung binnen einer Frist von drei Wochen

dem Mitglied schriftlich mitzuteilen.

 

Wird dem Einspruch nicht entsprochen, kann das

Mitglied seine Gründe/Argumente auf der nächsten

Mitgliederversammlung vortragen. Diese

entscheidet mit einfacher Stimmenmehrheit

endgültig über den dann sofort wirksamen

Ausschluss des Mitgliedes.

 

·         Auflösunq des Vereins

·         Tod

 

Bei Beendigung der Mitgliedschaft besteht kein

Anspruch auf anteilige Auszahlung des

Vereinsvermögens.

 

4.     Ehrenmitgliedschaft

Zum Ehrenmitglied sollen nur Personen ernannt

werden, die sich um das Kleingartenwesen im

Allgemeinen und/oder um den Kleingärtnerverein

besonders verdient gemacht haben. Die Ernennung

erfolgt durch die Mitgliederversammlung.

 

 

§ 4 Mitgliedsbeitrag

 

Zahlungen:

 

·         Jedes Mitglied ist verpflichtet, die jährlichen

Zahlungen - den Jahresbeitrag und die

sonstigen Entgelte (Pacht, Wasser, Elektrizität etc.)

termingerecht zu leisten.

 

·         Der Vorstand entscheidet über das

Zahlungsverfahren und ist nicht verpflichtet, zur

Zahlung aufzufordern (Bringeschuld).

 

·         Die Zahlungen für das Geschäftsjahr haben bis

spätestens 31. Oktober des Vorjahres zu erfolgen.

 

·         Bei Zahlungsverzug ist der Verein berechtigt,

Mahngebühren zu erheben sowie in weiteren

begründeten Fällen Instandhaltungs- u.

Reparaturkosten, Rücklagen,

Aufwandsentschädigungen, Sitzungsgelder,

Ausfallgelder für nicht geleistete

Gemeinschaftsarbeit, Ordnungsgelder und Umlagen

festzusetzen.

 

·         Nichtteilnahme am Einzugsverfahren berechtigt den

Verein zur Erhebung einer Pauschale für

entstehende Mehrkosten.

 

 

§ 5 Organe

 

Organe des Vereins sind:

 

·         der Vorstand

·         der Gesamtvorstand

·         die Mitgliederversammlung.

 

 

§ 6 Datenschutz

 

1.     Alle Organe und die Funktionsträger/-innen des

Vereins sind verpflichtet die gesetzlichen

Bestimmungen des Bundesdatenschutzgesetztes

sowie des dazu erlassenen Ländergesetzes zu

beachten. Jedes Mitglied ist damit einverstanden,

dass der Verein zur Erllung seiner Zwecke und

Aufgaben personenbezogene Daten seiner Mitglieder

speichert und vereinsintern sowie innerhalb der

Verbände, bei denen Mitgliedschaften bestehen,

übermittelt.

 

2.     Jedes Mitglied hat das Recht auf:

·         Auskunft über die zu seiner Person gespeicherten

Daten.

·         Berichtigung der über die zu seiner Person

gespeicherten Daten, wenn sich bei behaupteten

Fehlern weder deren Richtigkeit noch deren

Unrichtigkeit feststellen lässt.

·         Löschung der zu seiner Person gespeicherten

Daten, wenn die Speicherung unzulässig war.

 

3.     Den Organen des Vereins und allen

Mitarbeitern/Mitarbeiterinnen des Vereins oder sonst

für den Verein Tätigen ist es untersagt,

personenbezogene Daten unbefugt zu anderen als

dem zur jeweiligen Aufgabenerfüllung gehörenden

Zweck zu verarbeiten, bekannt zu geben, Dritten

zugänglich zu machen oder sonst zu nutzen. Diese

Pflicht besteht auch über das Ausscheiden der oben

genannten Personen aus dem Verein hinaus .

 

 

§ 7 Vorstand

 

1.     Vorstand:

·         Vorsitzende/r

·         Stellvertreter/-in

·         Kassierer/-in

·         Stellvertreter/-in

·         Schriftführer/-in

·         Stellvertreter/-in

·         Vereinsfachberater/-in.

 

2.     Vorstand im Sinne von § 26 Abs. 2 BGB sind

Vorsitzende/r und Kassierer/-in gemeinsam.

Bei Verhinderung einer der o. g. Personen ist der

andere zusammen mit der/dem stellvertretenden

Vorsitzenden, bei dessen/deren Verhinderung

zusammen mit dem/der Schriftführer/-in zur

Vertretung des Vereins berechtigt. Die Verhinderung

braucht nicht nachgewiesen zu werden.

 

3.     Der Vorstand wird für vier Jahre von der

Mitgliederversammlung gewählt. Wählbar

ist jedes volljährige Mitglied des Vereins. Bis zur

ordnungsgemäßen Neuwahl der Nachfolger bleibt

der Vorstand im Amt. Wiederwahl ist zulässig.

 

4.     In besonderen Fällen kann der Vorstand einen

Bewerber/eine Bewerberin auf ein Vorstandsamt für

eine befristete Zeit in das Gremium berufen. Über die

Dauer der Befristung und eine vorzeitige Abberufung

entscheidet der Gesamtvorstand.

 

5.     Der Vorstand hat die satzungsgemäßen Aufgaben

durchzuführen und die Ziele des Vereins

umzusetzen. Dazu gehören insbesondere

·         die ordnungsgemäße Geschäftsführung des Vereins

·         die Vorbereitung der Mitgliederversammlungen

·         die Durchführung ihrer Beschlüsse

·         die Verwaltung der Kleingartenanlage

·         die Durchführung regelmäßiger Sprechstunden

 

6.     Der Vorstand tritt in der Regel einmal im Monat

zusammen, die Sitzungen sind von der/dem

Vorsitzenden, im Verhinderungsfall von deren

Stellvertretern, einzuberufen und zu leiten.

Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit gefasst.

Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme

der/des Vorsitzenden.

 

7.     Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens

vier seiner Mitglieder anwesend sind. Bei

Beschlussunfähigkeit ist binnen zwei Wochen eine

neue Sitzung - mit derselben Tagesordnung -

einzuberufen. Bei dieser Sitzung ist der Vorstand

ohne Rücksicht auf die Anzahl der erschienenen

Mitglieder beschlussfähig. Hierauf ist in der

Einladung hinzuweisen.

 

8.     Eine außerordentliche Vorstandssitzung ist binnen 14

Tagen dann einzuberufen, wenn mindestens 2

Vorstandsmitglieder dieses schriftlich beantragen.

 

9.     Über die Sitzung des Vorstandes ist ein kurz

gefasstes Protokoll anzufertigen, von der/dem

Vorsitzenden und dem/der Protokollführer/-in zu

unterzeichnen und auf der nächsten Sitzung zu

beschließen/genehmigen.

 

 

§ 8 Gesamtvorstand

 

1.     Gesamtvorstand:

·         Vorstand

·         Gemeinschaftsdienstleiter/-innen

·         Wegewarte

·         weitere Fachberater/-innen

·         Delegierte.

 

2.     Gemeinschaftsdienstleiter/-innen, Wegewarte und

Fachberater/-innen können vom Vorstand ernannt

und abberufen werden.

 

Die Delegierten zum Landesverband werden von der

Mitgliederversammlung auf 4 Jahre gewählt.

Wiederwahl ist zulässig.

 

Fachberater/-innen können nur dann dem

Gesamtvorstand angehören, wenn sie die

entsprechenden Schulungen des Landesverbandes

mit Erfolg abgeschlossen haben.

 

3.     Die Aufgaben des Gesamtvorstandes umfassen

insbesondere

·         die Unterstützung und Beratung des Vorstandes bei

der Geschäftsführung und bei der Umsetzung

seiner satzungsgemäßen Vereinsaufgaben.

·         Die Entscheidung über Verweildauer und vorzeitige

Abberufung des/der befristet in den Vorstand

aufgenommenen Bewerbers/Bewerberin.

·         die Freigabe von Mitteln, wenn diese - in

begründeten Ausnahmefällen - über den

Rahmen des Haushaltsplanes hinausgehen

·         die Einberufung einer außerordentlichen

Mitgliederversammlung.

 

4.     Die Sitzungen des Gesamtvorstandes sollen

vierteljährlich - mindestens jedoch zweimal im Jahr

stattfinden. Sie werden von der/dem Vorsitzenden im

Verhinderungsfall von dem/der Stellvertreter/-in,

einberufen und geleitet.

 

5.     Die Einladung ist per Post und Vereinsaushang oder

über die Verbandszeitschrift bekannt zu geben. Dies

muss mindestens 14 Tage vor der Sitzung erfolgen.

 

6.     Der Gesamtvorstand ist beschlussfähig, wenn

mindestens die Hälfte seiner Mitglieder anwesend ist.

Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit gefasst

und Stimmengleichheit gilt als Ablehnung.

 

7.     Eine außerordentliche Gesamtvorstandssitzung ist

binnen 14 Tagen schriftlich dann einzuberufen, wenn

mindestens die Hälfte seiner Mitglieder dieses für

erforderlich hält.

 

8.     Über die Sitzungen des Gesamtvorstandes ist ein

kurz gefasstes Protokoll anzufertigen, von der/dem

Vorsitzenden und dem/der Protokollführer/-in zu

unterzeichnen und auf der nächsten Sitzung zu

beschließen.

 

 

§ 9 Mitgliederversammlung

 

1.     Eine ordentliche Mitgliederversammlung muss einmal

im Jahr als Jahreshauptversammlung möglichst

innerhalb des ersten Vierteljahres stattfinden.

 

Alle Mitgliederversammlungen werden vom Vorstand

einberufen und von der/dem Vorsitzenden oder

dem/der gewählten Versammlungsleiter/-in geleitet.

 

Die Einladung zur Mitgliederversammlung muss

mindestens zwei Wochen vorher unter Angabe von

Zeit, Ort und Tagesordnung per Post zugestellt oder

im Mitteilungsorgan des Landesverbandes, der

Verbandszeitschrift, unter Vereinsmitteilungen

veröffentlicht oder durch Aushang im Vereinsgelände

mitgeteilt werden. Der Termin der

Jahreshauptversammlung ist sechs Wochen vorher

bekannt zu geben.

 

Die Mitgliederversammlung ist unabhängig von der

Anzahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig,

wenn sie ordnungsgemäß einberufen und die

Beschlussfähigkeit bei der Eröffnung festgestellt wird.

 

2.     Eine außerordentliche Mitgliederversammlung findet

statt, wenn der Vorstand oder der Gesamtvorstand

sie beschließt. Der Vorstand ist zur Einberufung

verpflichtet, wenn mindestens 10% der Mitglieder

einen diesbezüglichen schriftlichen Antrag, in dem

die Verhandlungsgegenstände enthalten sein

müssen, vorlegen. In diesem Falle muss die

außerordentliche Mitgliederversammlung innerhalb

von vier Wochen nach dem Antrag stattfinden.

 

3.     - Anträge zur Mitgliederversammlung sind spätestens

vier Wochen vorher schriftlich an den Vorstand

einzureichen. Wesentliche, die Allgemeinheit der

Mitglieder berührende Anträge müssen gesondert in

die Tagesordnung übernommen werden.

- Ein Antrag von besonderer Bedeutung und

Eilbedürftigkeit kann auch nach Fristablauf

eingebracht werden. Eine inhaltliche Behandlung ist

nur dann möglich, wenn mehr als die Hälfte der

anwesenden Mitglieder über die Aufnahme des

Dringlichkeitsantrages in die Tagesordnung

zustimmt.

 

4.     Zu den Aufgaben der Mitgliederversammlung

gehören u. a. die

·         Entgegennahme der Tätigkeitsberichte, des

Kassenberichts und des Berichts der

Revisoren/Revisorinnen

·         Entscheidung über den Jahresabschluss und den

Haushaltsplan

·         Beschlussfassung über die Entlastung der

Vorstandsmitglieder

·         Durchführung von Vorstandsneu- u.

Ergänzungswahlen, Wahl der

Revisoren/Revisorinnen und der Delegierten

·         Festsetzung der jährlich zu entrichtenden Beiträge

und Aufwandsentschädigungen, der Ausfallgelder

für nicht geleistete Gemeinschaftsarbeit,

Mahngebühren, Ordnungsgelder bis zur Höhe des

einfachen Mitgliedsbeitrages - soweit im

Wiederholungsfall gegen Auflagen und Beschlüsse

der Mitgliederversammlung verstoßen wurde - ,

Sitzungsgelder und Umlagen. Letztere können zur

Deckung eines außerplanmäßigen Finanzbedarfs

erhoben werden, soweit diese jährlich das

Zweifache des Mitgliedsbeitrages nicht übersteigen.

·         Beschlussfassunq über Satzungsänderungen

·         Entscheidung über den Ausschluss von Mitgliedern

·         Beschlussfassunq über ordnungsgemäß

eingegangene Anträge und Dringlichkeitsanträge.

 

5.     Die Beschlüsse der Mitgliederversammlungen

werden mit einfacher Stimmenmehrheit gefasst.

Zur Satzungsänderung ist eine Dreiviertelmehrheit

der anwesenden Mitglieder erforderlich.

 

6.     Zum Austritt des Vereins aus dem Landesverband ist

eine Dreiviertelmehrheit seiner sämtlichen Mitglieder

erforderlich. Erscheinen weniger als dreiviertel aller

Mitglieder, ist binnen zwei Wochen eine neue

Mitgliederversammlung - mit derselben

Tagesordnung - einzuberufen. Diese kann dann ohne

Rücksicht auf die Anzahl der erschienenen Mitglieder

mit Dreiviertelmehrheit über den Austritt des Vereins

aus dem Landesverband beschließen. Hierauf ist in

der Einladung hinzuweisen.

 

Soll der Austritt aus dem Landesverband

beschlossen werden, ist dieser vier Wochen vor der

beschlussfassenden Versammlung einzuladen. Ihm

ist Gelegenheit zu geben, zum Antrag ausführlich

Stellung zu nehmen.

 

7.     Über die Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift

zu fertigen, von dem/der Vorsitzenden und dem/der

Schriftführer/-in zu unterzeichnen und auf der

nächsten Mitgliederversammlung zu beschließen.

 

 

§ 10 Vergütungen

 

1.     Die ehrenamtlich tätigen Mitglieder des Vorstandes

und des Gesamtvorstandes sowie andere mit

Vereinsarbeiten beauftragten Personen erhalten die

Erstattung notwendiger Auslagen.

 

2.     Zusätzlich können angemessene

Aufwandsentschädigungen/Sitzungsgelder gezahlt

werden, über deren Höhe die Mitgliederversammlung

zu beschließen hat.

 

3.     In begründeten Einzelfällen kann der Vorstand

beschließen, besondere Leistungen/Tätigkeiten für

den Verein extra zu vergüten, soweit dies den

Rahmen des Haushaltsplanes nicht übersteigt.

 

4.     Für die Einhaltung steuerlicher Vorschriften ist

der/die Zahlungsempfänger/-in selbst verantwortlich.

 

§ 11 Kassen- und Rechnungswesen

 

1.     Die Kassierer/-innen haben das Kassen- und

Rechnungswesen mit fachlicher Kompetenz, bei

Beachtung gemeinnütziger Grundlagen und unter

Mitwirkung der übrigen Vorstandsmitglieder

durchzuführen.

 

2.     Die Prüfung der Kasse (Bankkonten), der

Buchführung und der Verwendung der Mittel nach

Satzung, Haushaltsplan und Beschlüssen der

Organe obliegt den Revisoren/Revisorinnen.

 

3.     -Von der JHV sind drei Revisoren/Revisorinnen zu

wählen. Der Wahlturnus ist so einzurichten, dass in

jedem Geschäftsjahr nur ein/e Revisor/Revisorin zu

wählen ist und demnach jeder/e Revisor/Revisorin

drei Jahre im Amt bleibt. Die Wiederwahl des/der

Revisors/Revisorin ist zulässig, wenn seit Ende der

letzten Amtsperiode mindestens drei Jahre

vergangen sind. Die Revisoren/Revisorinnen dürfen

nicht Mitglied des Vorstandes oder des

Gesamtvorstandes sein.

- Es hat jährlich zweimal eine Prüfung stattzufinden.

Eine weitere Prüfung liegt im Ermessen der

Revisoren/Revisorinnen. Hierüber ist der Vorstand

rechtzeitig zu informieren.

 

4.     Das Ergebnis der Prüfung ist schriftlich

niederzulegen, von den Revisoren/Revisorinnen

gemeinsam zu unterzeichnen und dem Vorstand

rechtzeitig vor der Mitgliederversammlung

vorzulegen. Mindestens einte Revisor/Revisorin ist

gehalten, den Prüfbericht auf der

Jahreshauptversammlung persönlich vorzutragen.

 

 

§ 12 Auflösung des Vereins

 

1.     Die Auflösung des Vereins muss durch Beschluss

der Mitgliederversammlung erfolgen, die mit diesem

einzigen Tagesordnungspunkt ordnungsgemäß

einberufen wurde. Der Landesverband ist rechtzeitig

vorher durch den Vorstand über die Gründe zu

informieren und in die beschlussfassende

Versammlung einzuladen.

Vor Beschlussfassung muss der Landesverband

gehört werden.

 

2.     Für den Beschluss ist eine Dreiviertelmehrheit

sämtlicher Mitglieder erforderlich. Erscheinen

weniger als dreiviertel aller Mitglieder, ist binnen zwei

Wochen eine neue Mitgliederversammlung - mit

derselben Tagesordnung - einzuberufen. Diese

Mitgliederversammlung kann dann ohne Rücksicht

auf die erschienenen Mitglieder mit

Dreiviertelmehrheit über die Auflösung des Vereins

beschließen. Hierauf ist in der Einladung

hinzuweisen.

 

3.     Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei

Wegfall steuerbegünstigter Zwecke ist das Vermögen

des Vereins, soweit es evtl, eingezahlte

Kapitalanteile der Mitglieder und den gemeinen Wert

der von den Mitgliedern geleisteten Sachanlagen

übersteigt, dem Landesverband der Gartenfreunde

Bremen zu übertragen, der es unmittelbar und

ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu

verwenden hat.

 

4.     Die Liquidation erfolgt durch den Vorstand, wenn die

Mitgliederversammlung nicht andere Personen dafür

bestellt.

 

 

 

 

§ 13 Inkrafttreten

 

Diese Satzung wurde als Mustersatzung der Vereine

von den Delegierten des Landesverbandes am

1.  Dezember 2011 beschlossen.

 

Die Satzung wird wirksam mit dem Tage der

Eintragung in das Vereinsregister und löst damit die

bisherige Satzung des Vereins ab.

 

Die Beschlussfassung im Verein erfolgte am: 14.03.2012


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